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Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Wieder da!

Das Wetter Journal wird zwar nicht mehr weiter aktualisiert, aber es gibt jetzt einen neuen Blog zum Thema:

http://meteoklima.wordpress.com/

Kategorien:Allgemeines

Erste Frühlingstage 2009

Der Frühling ist da. Diesmal nicht nur auf dem Papier (astronomischer Frühlingsanfang), sondern auch in der erfahrbaren Wirklichkeit. Am Donnerstag, den 2.April schien erstmals den ganzen Tag von Wolken nahezu unbehindert die Sonne, und die Tageshöchsttemperaturen erreichten oder überschritten stellenweise sogar die 20°C Marke.

Infolge der recht stark mäanernden Höhenströmung hat sich über Europa  vorübergehend eine blockierende Hochdrucklage entwickelt. Der über grossen Teilen Europas liegende langgestreckte Hochkeil mit einem relativ stabilen Hochdruckgebiet ist für diese erfreuliche Wetterentwicklung verantwortlich.

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Wetterlage 02. April 2009 18:00 Uhr UTC. Ein langwelliger Hochkeil über Europa beschert schönes Wetter. Interpretation der Höhenkarte siehe hier. Quelle: http://www.wetter3.de/

Da in einem Hochdruckwirbel die Luftmassen grossflächig absinken und sich dabei erwärmen, lösen sich die meisten Wolken auf. Wie ein Gebirge aus Luft zwingt das ausgedehnte Hochdruckgebiet die von Westen kommmenden Tiefdruckgebiete zu grossen Umwegen weit nach Norden oder Süden.

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Wetterlage 02. April 2009 18:00 Uhr UTC. Auf dem Infrarotbild des Wettersatelliten Meteosat ist das ausgedehnte Hochdruckgebiet über Europa gut auszumachen. Der Tiefdruckwirbel über dem Mittelmeer östlich der Iberischen Halbinsel gehört zu einem Kaltlufttropfen. Über dem Nordatlantik liegt ein Trog mit polarer Kaltluft, erkennbar an der zellularen Bewölkung, die immer dann entsteht, wenn kalte Luft uber eine relativ wärmere Meeresoberfläche strömt. Wegen der labilen Luftschichtung (kalte Polarluft über der vergleichsweise warmen Luft unmittelbar über dem Wasser) bilden sich mächtige Konvektionszellen in denen die Luftmassen gehoben werden und dabei abkühlen, so dass Wolkenbildung einsetzt. Interpretation des Infrarotbildes siehe hier. Quelle: http://www.metoffice.gov.uk/

Besonders auffällig ist der schöne Tiefdruckwirbel im Süden über dem westlichen Mittelmeer nahe der Iberischen Halbinsel. Im Norden ziehen die Tiefdruckgebiete über Skandinavien hinweg nach Osten.

Am Freitag, den 3.April 2009 bleibt die Wetterlage noch stabil. Der Hochdruckeinfluss über Europa führt zu noch weiter ansteigenden Temperaturen. Da sich das Hochdruckgebiet allerdings immer weiter nach Osten verlagert, können uns in den nächsten Tagen leider wieder Tiefdruckausläufer erreichen, so dass mit zunehmender Bewölkung und auch mit gelegentlichen Regenfällen zu rechnen ist.

Jens Christian Heuer 

Mehr über Hoch- und Tiefdruckgebiete hier.

Kategorien:Allgemeines

Start

Das Wetter betrifft uns in fast allen Lebenslagen und ist deshalb auch immer wieder ein beliebtes Thema, so auch in diesem Weblog. Aber warum gibt es überhaupt Wetter, und wie funktioniert es? Wie entstehen Hoch- und Tiefdruckgebiete und was haben sie mit schönem oder schlechten Wetter zu tun? Welche Rolle spielen  die Meeresströmungen, wie zum Beispiel der Golfstrom, in unserem Wettergeschehen ? Dies sind nur einige der Fragen, denen hier im WetterJournal nachgegangen werden soll. Ein immer wiederkehrendes Thema werden aber auch das laufende Wettergeschehen und die jeweils aktuellen Wetteraussichten sein.

Betrachtet man das Wetter über einen längeren Zeitraum, so zeigen sich immer wieder für bestimmte Regionen charakteristische Wetterabläufe, was zum Begriff des Klimas hinführt. Klima als durchschnittliches Wetter ist aber keine ein für allemal feststehende, sondern selbst wieder eine veränderliche Grösse. Das Klima ist über längere Zeiträume betrachtet also ständig im Wandel. Dieser Klimawandel beruht zunächst erst einmal auf natürlichen Prozessen. Doch es gibt immer mehr Hinweise, dass auch der Mensch dabei ist, das Klima zu verändern! Viele Meteorologen und Klimaforscher warnen eindringlich, dass vor allem durch die noch immer zunehmende Nutzung fossiler Brennstoffe, aber auch durch die immer intensiver betriebene Landwirtschaft  immer mehr Treibhausgase in die  Atmosphäre gelangen, wo sie dann eine globale Erwärmung bewirken, mit bisher noch keinesfalls absehbaren Folgen! Diese Sichtweise wird jedoch nicht von allen Wissenschaftlern geteilt. Eine Minderheit, die sogenannten Klimaskeptiker, sehen den menschlichen Anteil am Klimawandel als vernachlässigbar gering an (oder bestreiten sogar die Existenz eines atmosphärischen Treibhauseffektes überhaupt) und warnen ihrerseits vor kostspieligen, nur die Wirtschaft schädigenden, aus ihrer Sicht vollkommen unnötigen Anstrengungen (der internationalen Staatengemeinschaft) zur Reduktion von Treibhausgasen.  Haben die Klimaskeptiker damit tatsächlich Recht, oder verzögern sie mit ihren Einwendungen nur die dringend notwendigen Massnahmen gegen einen menschengemachten Klimawandel, der uns womöglich alle bedroht? Um diese Fragen geht es in der Klimadebatte, die auch auf diesem Weblog stattfinden soll.

Wetter und Klima gibt es nicht nur bei uns auf der Erde, sondern auch auf anderen Planeten in und aussehalb unseres Sonnensystems. Aktuelle Forschungsergebnisse aus der Planetenforschung werden ebenfalls im WetterJournal behandelt.

Gastbeiträge und Kommentare sind stets wilkommen, auch (und gerade) dann, wenn sie nicht mit meinen Ansichten übereinstimmen. Ich wünsche mir eine lebendige Diskussion!

Jens Christian Heuer

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Redaktion

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Jens Christian Heuer

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Jens Christian Heuer

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